STOKR – Crowd-Investment Plattform für Security Token Offerings (STOs)

STOKR ist eine Crowd-Investment Plattform für Security Token auf der Ethereum Blockchain. Innovative Unternehmen können einen Teil ihres zukünftigen Gewinns tokenisieren und gegen Ether oder Euro an Investoren verkaufen. Als einer der Gründer des Projekts möchte ich es kurz vorstellen und freue mich über Feedback.
Der ICO-Hype ist in letzter Zeit deutlich abgeflacht, was vor allem an grundlegenden Aspekten der Utility Token liegt. Als ICO Teilnehmer besitze ich extrem eingeschränkte Rechte und kann mir nie sicher sein, ob das Projekt Token auch zukünftig so verwendet wie sie es sagen und zu welchen Konditionen sich Hedge Fonds vor Monaten schon eingedeckt haben. Ein schönes Beispiel für die grotesken Entwicklungen des ICO Markets sind die Logos von strategischen Investoren auf Websites. Während viele strategische “Investoren” auf den ersten Blick Sicherheit suggerieren gibt es einige verstecke Abläufe im Hintergrund. So treten Fonds an Projekte heran und sagen: “Unser Logo bringt euch eine Millionen Dollar. Wenn ihr uns aber 100,000 USD in Token gebt, dürft ihr unser Logo verwenden. Alle gewinnen.” Tatsächlich gewinnen aber nicht alle, sondern der Fond kann genüsslich zu quasi jedem Preis auf dem Markt mit Gewinn verkaufen, während alle anderen Token-Käufer auf den Ausgabepreis schauen. Dem Markt fehlt Rechtssicherheit beziehungsweise Investorenschutz.
Eine Lösung des Problems? Security Token.
Security Token besitzen einen zugrundeliegenden Wert, wie beispielsweise den Gewinn eines Unternehmens, und stellen deshalb regulierte Finanzinstrumente dar. Unternehmen die Security Token herausgeben fallen in Europa unter die Kapitalmarktregulierung und müssen ab einer avisierten Summe von über einer Million Euro ein Prospekt erstellen, in dem alle Risiken und Unternehmensdaten aufgelistet werden. Teilnehmer eines Security Token Offering (STO) sind wirklich Investoren (und spenden nicht wie bei Utility Tokens). STOs besitzen einen riesigen Mehrwert für den klassischen Kapitalmarkt, da sie (1) 24/7 Trading ermöglichen, (2) keine Broker mehr benötigen, (3) kein Custody durch Banken notwendig ist und (4) ein transparenter Markt geschaffen wird. Security Token besitzen das Potential Skandale wie Cum-Ex von vornherein auszuschließen.
Das fiktive Beispiel des Kiosks um die Ecke.
Als Kioskbesitzer erkenne ich, dass ich mit 250,000 Euro drei neue Filialen an strategischen Punkten eröffnen kann. Da die Bank mir nur gegen horrende Zinsen deutlich weniger Geld leihen will schaue ich mich nach alternativen Finanzierungsmöglichkeiten um. Eine Finanzierung mit Token könnte mit einem Utility Token oder einem Security Token erfolgen. Beim Utility Token muss der zu verkaufende Token irgendeinen Nutzen besitzen. Beispielsweise könnte man diesen als Gutschein strukturieren, den Kunden gegen Waren am Kiosk einlösen können. Jetzt ist die Kiosk-Branche nicht besonders digital und es ist zumindest anzuzweifeln, dass Personen den zukünftigen Nutzen des Tokens als hoch angesehen werden. Wie so viele andere ICO Projekte würde der Kiosk vermutlich keine Käufer für seinen Token finden. Der andere Fall ist der Security Token. Der Kioskbesitzer kann mit unserer Hilfe beispielsweise 10% seiner zukünftigen Gewinne als Token verkaufen. Investoren auf der STOKR Plattform sehen, dass der Kiosk in den letzten Jahren erfolgreich war und glauben an die Vision des Besitzers. Sie wollen am zukünftigen Erfolg der Expansion teilhaben und kaufen die Token. Das Kiosk kann sich komplett finanzieren und seine Expansion starten.
Gewinnbeteiligung, keine Stimmrechte – unlimited Upside.
Auf der STOKR Plattform werden zu Beginn nur Projekte angeboten die Anteile an ihren zukünftigen Gewinnen anbieten jedoch im Unterschied zu Aktien keine weiten Stimmrechte anbieten.
Im Gegensatz zum klassischen Crowdfunding oder ICOs bieten Security Token unlimited Upside. Wenn ein Start-Up sehr früh 10% seiner Gewinne tokenisiert und im laufe der Jahre zu einem Unicorn (also einem Unternehmen mit einem Wert von über einer Milliarde USD heranwächst partizipieren Token-Besitzer immer weiter. Dies ist beispielsweise beim Reward-based Crowdfunding (man erhält ein Produkt) oder bei einem ICO (Unternehmenswert und -gewinn und Token sind nicht miteinander verbunden) nicht der Fall.
Mehrere Finanzierungsrunden möglich – und sinnvoll.
Ein großer Unterschied zu “klassischen” ICOs ist der Ablauf der Finanzierung. Im ICO verkaufen Projekte einmalig Token. Wenn ein Projekt vorab plant seine Token in weiteren Runden zu verkaufen schreckt dies oftmals potentielle Teilnehmer ab. Prinzipiell ist ein ICO eine einmalige Chance Kapital einzusammeln. Ein STO kann (und sollte vielleicht) sich über diverse Finanzierungsrunden erstrecken. Als Start-up ohne Gewinne muss ich Investoren eine vergleichsweise hohe Gewinnbeteiligung anbieten. Also tokenisiere ich lieber nur einen kleineren Teil (bspw. 5%) meiner zukünftigen Gewinne und versuche exakt soviel Geld einzusammeln wie ich benötige. Wenn ich dann zwei Jahre später neues Kapital benötige kann das Unternehmen schon deutlich mehr vorweisen. Möglicherweise haben initiale Zeilnehmer am STO auch bereits Gewinne ausgeschüttet bekommen. Jetzt kann das Unternehmen in einer neuen Finanzierungsrunde für weniger Prozente mehr Kapital einsammeln. Es ist aus Sicht der Unternehmen daher sinnvoll anfangs mit einer kleinen Finanzierungsrunde zu starten. Möglicherweise entfällt dann auch die Prospektpflicht.
Indirekte Partizipation über den Sekundärmarkt.
Wenn man über Gewinnausschüttungen von Start-ups nachdenkt kommt man zwangsläufig zu dem Gedanken, dass jüngere Unternehmen voraussichtlich Gelder reinvestieren werden und Gewinne nicht direkt ausschütten werden. Als Investor möchte ich ungern in Projekte investieren, die mir erst nach 10 Jahren einen Return on Investment ermöglichen.Hier kommt der Sekundärmarkt ins Spiel. Da wir uns im regulierten Finanzmarkt befinden besitzen Unternehmen (anders als bei ICOs) Reportingpflichten. Auf STOKR erarbeiten wir aktuell standardisierte Reports für Token-Besitzer, welche in regelmäßigen Abständen von den Unternehmen erfüllt werden. Somit müssen Unternehmen eine minimale Menge an Informationen preisgeben und können freiwillig mehr veröffentlichen. Hier muss man im Hinterkopf behalten, dass es insbesondere bei jungen Unternehmen auch schädigend sein kann zu viele Informationen zu veröffentlichen. So oder so bleiben Besitzer von Token über die Entwicklung des Unternehmens informiert. Security Token werden, ähnlich wie Kryptowährungen, auf Sekundärmärkten handelbar sein. Da die Token einen zugrundeliegenden Wert besitzen werden sich Entwicklungen des Unternehmens auf den Preis des Tokens auswirken. Wenn ein Start-up als alle Gewinne in Wachstum investiert steigt dadurch auch Menge der zukünftig zu erwartenden Gewinnausschüttungen. Folglich muss der Wert des Tokens auf dem Sekundärmarkt steigen. Als Investor habe ich als eine direkte Möglichkeit von Wachstum eines jungen Unternehmens zu profitieren, ohne dass dieses tatsächlich Gewinne ausschütten muss.
STOKR: Tokenisierung, Community, Education
STOKR basiert auf drei essentiellen Stützen: Tokenisierung, Community und Education. Wir sind uns im Klaren, dass Blockchain-Technologie und Investments sensible Themen sind, über die Nutzer der Plattform detailliert informiert werden müssen. Daher wird es Tutorials und Informationen zu allen relevanten Aspekten von STOKR, von Blockchain bis zu speziellen Industriesektoren geben, geben. Über das Community-Element können User sich gegenseitig austauschen und fachkunde Experten zu befragen. User können Projekten direkt Fragen stellen und sich diese beantworten lassen. Außerdem reichen wir Usern rudimentäre Tools um das eigene Investment oder Portfolio zu beurteilen.
STOKR ist eine all-in-one Plattform für Security Token Offerings. Projekte können rechtliche und technische Aspekte zu großen Teilen auf STOKR abwälzen und können sämtliche Informationen in vordefinierte Reiter der Projektübersicht einpflegen. Dies ermöglicht es Startups und kleinen und mittleren Unternehmen (KMUs) sich so viel wie möglich auf das eigentliche Geschäft zu konzentrieren. Kommunikation mit (potentiellen) Investoren beziehungsweise Community Building kann direkt über die Plattform erfolgen. Natürlich können Projekte weiterhin Telegram und Discord Channel betreiben – müssen dies aber nicht mehr zwangsweise für ihre Finanzierung.
Next Steps
Aktuell befinden wir uns in den abschließenden Schritten der Entwicklung unserer Plattform und sondieren den Markt nach einigen weiteren sehr guten Projekten, die mit uns launchen wollen. Falls sich hier jemand angesprochen fühlt kann man sich gerne bei uns melden. Für STOKR selbst wird es keinen ICO oder ähnliches geben.

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