Vorstellung Forctis AG – Schweizer Blockchain Ecosystem

Hinweis: Dies ist ein Gastbeitrag von Marc Bettinger, dem „alten“ Altcoinspekulant!
Zunächst einmal vielen Dank an Lukas Fiedler für die Ermöglichung dieses Gastbeitrags. Dies ist mein erster Beitrag unter Klarnamen, nachdem ich vor fünf Jahren diesen Blog gestartet habe. Bei meinem letzten Gastbeitrag im August 2017 stellte ich das Modum Pre-ICO vor. Und aus Modum heraus hat sich im Laufe der Zeit etwas Spannendes ergeben, da ich seither mit dem Modum-Founder Marc Degen in Kontakt bin: Forctis AG. 
Die Geschichte von Forctis begann im Sommer 2017 als ich Eduardo Salazar (den jetzigen CEO von Forcits) dazu einlud, seine Ideen für ein ganz neues Protokoll dem „Altcoin Meetup Switzerland“ in Zürich vorzutragen. Ich muss gestehen, ich brauchte meine Zeit bis ich verstand, in wie weit eine Blockchain funktionieren würde, welche sich an der menschlichen DNA orientiert; das kam mir am Anfang sehr fantastisch vor. Gleichzeitig hat es mich in den vergangenen Jahren immer wieder gereizt und ich bin auch dafür belohnt worden, fernab ausgetretener Pfade neue Konzepte auszuprobieren. Nehmen wir die erste Full-PoS-Coin Nxt im Jahr 2013, oder IOTA seit dem Jahr 2015. Neue Konzepte, welche von großen Teilen der Community anfangs oft belächelt wurden, sich aber dann für risikobereite Investoren schlussendlich doch ausbezahlten. Eduardo und ich blieben in Kontakt und er erklärte mir noch einmal im Detail wie das neue Protokoll funktionieren würde, bis es irgendwann „Klick“ machte und ich die ganze Tragweite mit all ihren Möglichkeiten verstand. Im Dezember wurde mit acht Gründungsaktionären die Forctis AG in Wollerau als Schweizer Aktiengesellschaft gegründet um dieses Konzept in die Tat umzusetzen. Das Führungsteam besteht aus Eduardo Salazar, Marc Degen und meiner Wenigkeit. Zusätzlich ergänzt Isabelle Ganz als COO den Verwaltungsrat mit ihrem umfassenden juristischen Background. 
Vor allem ist es Eduardo zu verdanken, dass wir ein so großartiges Beraterteam für Forctis besetzen konnten. Ich würde sogar behaupten, dass wir damit eines der hochkarätigsten Advisory Boards der Branche haben. Dazu gehören: Dr. Quentin Stafford-Fraser, Dr. Ugo Panizza, Dr. Sergio Alvarez-Teleña, Prof. Hugo Scolnik, Dr. Anton Golub, Prof. Edward „Ted“ Castronova, Dr. Suresh Pillai, Prof. Nicolás Casariego, Urs Bolt, Iván Markmann, Prof. Luis Tonelli und Dr. Nicholas Verwilghen.
Wichtig auch zu erwähnen, dass es sich keineswegs nur um eine Ansammlung bedeutender Namen handelt, sondern jeder Advisor ein spezifisches Aufgabengebiet hat, abgestimmt auf sein jeweiliges Fachgebiet und den diesbezüglichen Nutzen für Forctis.
Was ist also die revolutionäre Idee? Es handelt sich hier nicht nur um eine sogenannte „Stable Coin“, sondern um ein komplexes System, welches versiertere Investoren ein „Fat Protcol“ nennen würden. Ich versuche euch unser Projekt in kurzen Worten zu erklären: Die Basis bietet eine durch Nodes verwaltete Token-Plattform: ARES. Dabei gibt es drei verschiedene Arten von Nodes: Main-Nodes, Feeder-Nodes sowie Sentinel-Nodes. Die Main-Nodes stellen als „Gewichtheber“ das Funktionieren der Plattform sicher und die Benutzer interagieren über das Protokoll mit Feeder-Nodes. Sentinel-Nodes haben eine Art Überwachungsfunktion und stellen sicher, dass innerhalb der Plattform alles regelkonform und reibungslos läuft. Der ARES Token kann als mathematische Repräsentation einer Proteinstruktur angesehen werden. Jede Faser in dem Token ist das Äquivalent einer sogenannten Doppelwendel. Das Ganze erlaubt einen modularen und damit vielschichtigen Aufbau. Im Endeffekt macht es diese Struktur möglich, dass sich in diesen „Fasern“ überlappend verschiedenste Informationen und auch Assets einlagern lassen, sowie horizontal wie auch vertikal. Diese Technik erlaubt es die maximale Effizienz und Skalierbarkeit zu gewährleisten. Die Länge des Token und damit auch der zu verbrauchende Speicherplatz, wird maßgeblich davon beeinflusst wie viele Informationen darin gelagert sind. Und dies ohne irgendwelche Side-Chains oder ähnliche Hilfslösungen nutzen zu müssen. Aber auch Geschwindigkeit spielt eine Rolle! Simulationen unseres Konzepts legen nahe, dass dieser Algorithmus um ein vielfaches schneller ist als aktuelle Blockchain Systeme und auch enorm skalierbar ist. Last but not least, ist die ARES-Plattform auch Smart-Contract-fähig und bietet somit alle Funktionen welches ein State-of-the-Art Crypto-Ecosystem leisten sollte.
Kommen wir nun zu GenS: GenS ist eine „Stable Coin“ welche einen Teil des ARES-Ecosystem darstellt, da GenS in die faserartige Struktur eingebettet werden wird. Wichtig zu sagen ist, dass es sich dabei ganz klar um ein anderes „Stable Coin“ Konzept als zum Beispiel bei Tether handelt. Es gibt hier kein Gegenparteirisiko und es werden hier auch keine USD Dollar auf irgendeiner Karibikbank (oder auch nicht…) verwahrt. GenS wird rein algorithmisch reguliert über die Nodes welche die Geldmenge regulieren. Unser Ziel ist dabei eine einfache und zuverlässige Lösung zu finden für weltweite Zahlungsströme. Ins Visier nehmen wir damit also Player wie Western Union oder Paypal. Die Preisstabilität wird dabei on-chain über sogenannte „Smart Nodes“ erfolgen, welche Marktsignale in einem Monitoringmodell verarbeiten werden und dabei entsprechend nach Bedarf die Geldmenge zu steuern. Ich nenne das ganze „Monetarismus auf der Blockchain“.
Natürlich wollen wir bei Forctis nicht in die Falle tappen und „Technologie der Technologie wegen“ zu entwickeln. Denn viele technisch versierte Protokolle bieten eindrucksvolle Funktionen, sind aber kaum benutzerunfreundlich und haben insgesamt gesehen einen verschwindend geringen praktischen Nutzen. Eines der Hauptziele von ARES und GenS ist es, in Entwicklungsländer Bevölkerungsschichten, die noch keinen Zugang zu Kreditinstituten haben, diesen Zugang zu ermöglichen. Werthaltiges Sparen aber auch der Übertrag von Kapital und tokenisierten Assets.
Unser CEO Eduardo Salazar, hat in der Vergangenheit sowohl für die Weltbank wie auch für die Interamerikanische Entwicklungsbank gearbeitet. Mit diesem Wissen, der Erfahrung und den guten  Kontakten, haben wir eine sehr gute Ausgangsbasis um entsprechende Pilotprojekte, zum Beispiel in Südamerika, zu starten, welche die Basis schaffen werden um mit dem gesamten Ökosystem live gehen zu können. 
Wie ihr alle wisst, brauchen Visionen Geld um in die Tat umgesetzt werden zu können – und da wir zum jetzigen Zeitpunkt kein ICO durchführen wollen, bieten wir hier einigen wenigen die Möglichkeit am Projekt mit allem was dazugehört, gleichberechtigt mit den Unternehmensgründern, als Aktionär zu partizipieren. Wir haben uns daher entschlossen den kleinen Kreis der Aktionäre aufzustocken. Minimum Ticketsize sind 50‘000 CHF oder Crypto (Bitcoin, Ethereum, IOTA oder Bitcon-Cash) in diesem Gegenwert.
Wir sind der Überzeugung, dass wir das Projekt mit ca. 1,5 bis max. 2 mio. CHF umsetzen können. Das heisst, die Möglichkeiten und Plätze für zukünftige Mitunternehmer sind beschränkt. First come, first serve. Aber ich würde mich natürlich sehr freuen, wenn ich den einen oder anderen Leser dieses Blogs als zukünftigen Aktionär der Forctis AG begrüßen könnte!  Aus rechtlichen Gründen darf ich nicht weiter auf die Details der Kapitalerhöhung eingehen. Interessenten können sich aber hier registrieren und wir werden uns anschließend mit euch in Verbindung setzen. 
Fragen zum Projekt im Allgemeinen beantworten wir gerne, dazu eignet sich unsere Telegram-Gruppe am besten. Ein deutschsprachiger Bitcointalk-Thread wird zudem folgen (English version here). Auch lässt sich viel Material auf unserer Homepage finden. 
Vielen Dank für Euer Interesse!
-Marc Bettinger

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